Stand: 17. Oktober 2026
Diese Datenschutzerklärung gilt für die macOS-App SmartInboxPilot.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit dieser App im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
SeaSparks GmbH
Kirchenweg 1
20099 Hamburg
Deutschland
Vertreten durch die Geschäftsführer: Dominik Gorsler, Dr. Philipp Hägler
Telefon: +49 (40) 24859333
E-Mail: privacy@smartinboxpilot.com
Es ist derzeit kein Datenschutzbeauftragter benannt.
2. Grundsatz: local-first
SmartInboxPilot ist ein local-first E-Mail-Programm. Deine E-Mails, Konten, Einstellungen und lokalen Diagnoseprotokolle werden grundsätzlich auf deinem Mac verarbeitet und gespeichert.
- SeaSparks betreibt keinen SmartInboxPilot-Server für Mail-Inhalte.
- Es gibt kein zentrales SmartInboxPilot-Nutzerkonto bei SeaSparks.
- Die App enthält kein Tracking, keine Telemetrie, keine Nutzungsanalyse und keine Werbung.
3. Welche Daten lokal auf deinem Gerät verarbeitet werden
| Daten | Zweck | Speicherung |
|---|---|---|
| Zugangsdaten deiner E-Mail-Konten, insbesondere Passwörter oder App-Passwörter | Verbindung zu deinem Mail-Anbieter | im macOS-Schlüsselbund |
| E-Mail-Inhalte, Metadaten und Anhänge | Anzeige, Suche, Offline-Zugriff, lokale Verarbeitung | lokal verschlüsselte Datenbank (SQLCipher) |
| Einstellungen, Favoriten, Triage-Daten und Ansichtsoptionen | Nutzung der App | lokal verschlüsselte Datenbank |
| Diagnose- und Absturzprotokolle | lokale Fehleranalyse | lokal auf deinem Gerät |
| Betriebsstatistiken des Maschinenraums (Laufzeiten, Zähler, feste Kennungen – keine Mailinhalte, keine Adressen) | Anzeige, wie gut die App arbeitet | lokal verschlüsselte Datenbank, höchstens 30 Tage |
| Lerndaten der Einordnung, darunter deine Phishing-Korrekturen (Kennung der Mail, deine Einstufung, betroffene Prüfmerkmale – keine Mailinhalte) | Anpassung von Einordnung und Phishing-Einstufung an dich | lokal verschlüsselte Datenbank; mit dem Konto gelöscht, über „Gelernte Phishing-Gewichte zurücksetzen“ einzeln löschbar |
| Bilder aus Mails, die du ausdrücklich nachlädst | Anzeige der Mail | Zwischenspeicher der Anzeigekomponente von macOS (WebKit) auf deinem Mac; liegt außerhalb der verschlüsselten Datenbank und wird beim Neuanfang „Alles löschen“ entfernt |
Diese Daten werden nicht an SeaSparks übertragen, solange du sie nicht aktiv an uns sendest.
4. Netzwerkverbindungen und Empfänger
Damit SmartInboxPilot funktioniert, verbindet sich die App mit Diensten, die du selbst nutzt oder auswählst:
- Dein E-Mail-Anbieter (IMAP/SMTP)
Zum Abrufen und Senden von Nachrichten verbindet sich die App direkt mit den Servern deines Anbieters. Welche Daten dort verarbeitet werden, richtet sich nach den Datenschutzbestimmungen deines Anbieters. - Automatische Server-Erkennung
Wenn du ein Konto einrichtest, ermittelt die App die Serverdaten automatisch; du kannst sie auch selbst eingeben. Bei der Ermittlung kann die Domain deiner E-Mail-Adresse an einen Autoconfig-Dienst übermittelt werden, etwa anautoconfig.thunderbird.netoderautoconfig.<deine-domain>. Zusätzlich werden DNS-Abfragen über einen DNS-over-HTTPS-Anbieter durchgeführt, primär Cloudflare und ersatzweise Google. Führen diese Schritte zu keinem Ergebnis, wird zur Erkennung von Microsoft-365-Konten abschließend eine Abfrage anlogin.microsoftonline.com(Microsoft) gesendet. Bei allen genannten Schritten wird ausschließlich die Domain deiner E-Mail-Adresse übertragen – keine E-Mail-Inhalte und keine Zugangsdaten. - Externe Inhalte in E-Mails
Externe Bilder und Schriften in HTML-Mails werden standardmäßig blockiert. Wenn du das Nachladen ausdrücklich erlaubst, ruft die App die jeweilige Ressource direkt vom Fremdserver ab. - Apple App Store / TestFlight
Download, Kauf, Wiederherstellung, Updates und TestFlight-Bereitstellung laufen über Apple. Dabei verarbeitet Apple Daten nach seinen eigenen Datenschutzbestimmungen. - Hugging Face (nur bei ausdrücklichem Modell-Download)
Entscheidest du dich für ein lokales KI-Modell, lädt die App die Modelldatei vonhuggingface.cobzw. dem zugehörigen Auslieferungsnetz herunter. Übertragen werden dabei ausschließlich die technischen Angaben, die jeder Dateiabruf mit sich bringt (u. a. IP-Adresse und Zeitpunkt) – keine E-Mail-Inhalte, keine Adressen, keine Zugangsdaten. Ohne deinen ausdrücklichen Klick auf „Herunterladen" findet diese Verbindung nicht statt. Einzelheiten in Abschnitt 5.2.
4.1 Anmeldung mit Microsoft (OAuth)
Verbindest du ein Microsoft-Konto (z. B. outlook.com, Hotmail, Live oder Microsoft 365), erfolgt die Anmeldung über das offizielle Microsoft-Login im Browser (OAuth 2.0). Ein Passwort wird dabei nicht in SmartInboxPilot eingegeben oder gespeichert; die Anmeldung erfolgt ausschließlich über OAuth. Derzeit bietet SmartInboxPilot diese Anmeldung nur für Microsoft-Konten an; eine Anmeldung mit Google ist nicht enthalten.
- Was gespeichert wird: ein von Microsoft ausgestelltes Zugriffs- und Auffrischungs-Token (statt eines Passworts). Diese Token liegen ausschließlich lokal in der macOS-Schlüsselbundverwaltung bzw. der verschlüsselten lokalen Datenbank; SeaSparks hat keinen Zugriff darauf.
- Welche Berechtigungen: SmartInboxPilot fordert nur die minimal nötigen Rechte an – Postfachzugriff und Versand über die Microsoft Graph Mail API (
https://graph.microsoft.com/Mail.ReadWrite,https://graph.microsoft.com/Mail.Send) und das Auffrischen der Anmeldung (offline_access) sowie die Anmeldung selbst (openid,profile,email: damit erfährt die App nur, welches Konto angemeldet wurde, insbesondere dessen E-Mail-Adresse). Ein darüberhinausgehender Zugriff auf dein Microsoft-Konto erfolgt nicht. - Wozu: ausschließlich, um deine Mails abzurufen und zu senden – wie bei einem klassischen Mailkonto. Die Analyse deiner Mails (Sortierung, Priorisierung, Antwortentwürfe) läuft lokal auf deinem Gerät; siehe Abschnitt 5.
- Widerruf: Du kannst die Verbindung jederzeit beenden, indem du das Konto in der App entfernst und die Berechtigung von SmartInboxPilot in deinem Microsoft-Konto entziehst: für persönliche Microsoft-Konten unter https://account.live.com/consent/Manage, für Arbeits- oder Schulkonten unter https://myapps.microsoft.com.
- Löschung: Entfernst du das Konto in der App, werden die Token und alle kontobezogenen lokalen Daten gelöscht (siehe Abschnitt 8).
5. KI-Funktionen
SmartInboxPilot setzt KI an zwei Stellen ein, die getrennt zu betrachten sind. Sie unterscheiden sich in der Technik, im Zweck und vor allem darin, ob sie eine Einwilligung brauchen. In keinem der beiden Fälle wird eine Nachricht automatisch versendet, verschoben oder gelöscht; Ergebnisse sind Vorschläge, über deren Verwendung du entscheidest.
Gruppe A — Einsortierung und Erkennung: ohne Sprachmodell, ohne Einwilligung
Dazu gehören die automatische Einsortierung (Zielordner), die Erkennung „Antwort erwartet", die Phishing-Einstufung und die Einstufung, ob eine Mail eine Aufgabe sein könnte.
- Sie arbeiten ohne Sprachmodell, mit eigenen Lernmodellen, die ausschließlich aus deinen eigenen Mails auf deinem Gerät lernen.
- Phishing-Einstufung: Sie prüft Merkmale der Mail, etwa Absender, Links, Anhänge und den Absendernachweis, und berücksichtigt dabei auch, ob du dem Absender schon geschrieben hast, ob er in deinem Adressbuch steht und wie du frühere Mails eingestuft hast. Aus deinen Korrekturen passt sie ihre Gewichtung für dein Konto an. Wie vorsichtig sie ist, stellst du je Konto ein. Ist die KI nach Gruppe B eingeschaltet, fließt zusätzlich die Kopfprüfung ein (siehe dort).
- Sie gehören zur Grundfunktion der App und hängen nicht an der Einwilligung aus Gruppe B. Der Haken „Einschalten" unter Einstellungen → KI schaltet sie weder ein noch aus. Einzelne dieser Funktionen kannst du in den Kontoeinstellungen abschalten (etwa die Antworterkennung oder das automatische Anlegen von Aufgaben) und die Lernquellen dort selbst bestimmen.
- Diese Modelle verlassen dein Gerät nie, werden nicht mit anderen Nutzern zusammengeführt und mit dem Konto gelöscht. SeaSparks verwendet deine Mailinhalte nicht zum Training eigener oder fremder Modelle und beauftragt hierfür keine Unterauftragnehmer. Dies gilt auch für Postfächer, die du per Microsoft-Login verbindest. Für diese rein lokale Verarbeitung empfangen wir keine Daten (Abschnitt 7).
Gruppe B — Analyse und Textentwürfe mit Sprachmodell: nur mit deiner Einwilligung
Dazu gehören die Analyse einzelner Nachrichten durch ein Sprachmodell (Phishing-Kopfprüfung, Zweitprüfung auffälliger Nachrichten auf erwartete Antwort und offene Aufgaben, Aufgabenbeschreibungen) und die Erzeugung von Text (Antwortentwürfe, Thread-Zusammenfassungen, Textverbesserung und Korrektur).
- Nur diese Gruppe ist standardmäßig deaktiviert und muss von dir ausdrücklich eingeschaltet werden — in der App im Assistenten „KI einrichten" oder unter Einstellungen → KI, Abschnitt „Einschalten", mit einem Haken, dessen Text den gewählten Verarbeitungsweg nennt. Ohne diese Einwilligung findet keine Sprachmodell-Verarbeitung statt.
- Standardmäßig und bevorzugt läuft sie on-device über Apple Intelligence oder ein von dir ausdrücklich heruntergeladenes lokales Modell. Inhalte verlassen dafür nicht dein Gerät.
- Die Auswahl eines Verarbeitungswegs aktiviert keine KI-Verarbeitung. Erst wenn du den Haken „Einschalten" ausdrücklich setzt, verarbeitet SmartInboxPilot Maildaten für diese Funktionen. Die Auswahl legt nur fest, wo gerechnet wird — auch das Herunterladen eines lokalen Modells oder die Prüfung einer Cloud-Verbindung ist für sich noch keine Aktivierung. Beim Cloud-Weg nennt dir der Einwilligungstext zusätzlich den Anbieter und den Umfang der übermittelten Daten (Abschnitt 5.1); Anbieter, Endpunkt und Modell werden dir vor der Einwilligung angezeigt.
- Lokale Phishing-Kopfprüfung: Ist eine on-device-KI oder ein lokales Modell aktiv, liest das Modell auf deinem Gerät Absendername, Absenderadresse und Betreff neuer Mails im Posteingang, um Anzeichen für Phishing zu erkennen. Diese Prüfung läuft nie über einen Cloud-Anbieter. Ihr Ergebnis ist eines von mehreren Merkmalen der Phishing-Einstufung (Gruppe A); sie verschiebt, löscht oder verändert keine Nachricht.
- Lokale Inbox-Zweitprüfung: Ist eine on-device-KI oder ein lokales Modell aktiv, kann die App auffällige Nachrichten automatisch auf erwartete Antwort und offene Aufgaben prüfen. Diese Prüfung bleibt auf deinem Gerät. Ein positives, validiertes Aufgaben-Ergebnis kann die Nachricht lokal als Aufgabe markieren; die Prüfung verschiebt, versendet oder verändert keine Nachricht.
- Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar, indem du die Funktionen wieder ausschaltest. Der Widerruf wirkt für die Zukunft; Gruppe A läuft unverändert weiter.
5.1 Optionale Cloud-KI mit eigenem API-Schlüssel
Wenn dein Gerät die on-device-KI nicht unterstützt, kannst du optional einen eigenen, von dir gewählten KI-Dienst („Bring your own key") einrichten. Diese Funktion ist standardmäßig aus und wird nur wirksam, wenn du sie ausdrücklich einschaltest; der Einwilligungstext nennt dabei den Anbieter und den Umfang der übermittelten Daten.
- Was übermittelt wird: Wenn du eine Cloud-KI-Aktion ausdrücklich auslöst (z. B. „Zusammenfassung erzeugen", „Antwort erzeugen" oder „Antwort korrigieren"), werden die für diese Aktion ausgewählten Inhalte der Nachricht (z. B. Betreff, Nachrichtentext, Thread-Verlauf) an den von dir konfigurierten Endpunkt gesendet, damit dieser den KI-Text erzeugt. Klickst du auf „Verbindung prüfen", sendet die App nur eine feste Testanfrage ohne Mailinhalte zusammen mit deinem API-Schlüssel an diesen Endpunkt — auch bevor du eingewilligt hast.
- Inbox-Zweitprüfung: Neben der allgemeinen Cloud-KI-Einwilligung benötigt diese Funktion eine eigene, zweckgebundene Zustimmung in den Einstellungen. Erst wenn du anschließend bis zu fünf Nachrichten auswählst und die konkrete Übermittlung bestätigst, sendet die App Absenderadresse, Betreff und den für die Prüfung benötigten Nachrichteninhalt an deinen konfigurierten Endpunkt. Die Cloud-Zweitprüfung läuft nie automatisch; ein positives, validiertes Aufgaben-Ergebnis kann die Nachricht lokal als Aufgabe markieren, verschiebt, versendet oder verändert aber keine Nachricht.
- Ordnerberater: Der Ordnerberater schlägt für ein Konto mit vollem Posteingang eine Ordnerstruktur vor und ordnet dafür die neuesten Mails des Posteingangs (höchstens 2.000) in Kategorien ein. Läuft die KI auf deinem Gerät, verlässt dafür nichts deinen Mac. Hast du einen Cloud-KI-Dienst eingerichtet, fragt dich die App vor dem Einordnen gesondert um deine Einwilligung und nennt dabei Anbieter, Modell und Umfang: Übertragen werden je Mail Absendername und -adresse, Betreff und die ersten 400 Zeichen des Textes. Die Einwilligung gilt für diesen Anbieter, dieses Modell und die genannte Mailzahl, höchstens sieben Tage, und wird lokal protokolliert (Zeitpunkt, Anbieter, Modell, Umfang). Du kannst sie jederzeit im Ordnerberater zurückziehen; danach findet keine weitere Übertragung statt. Ein Wechsel des Anbieters oder Modells beendet sie ebenfalls. Ordner werden erst nach deiner Rückfrage angelegt; verschoben wird nichts.
- An wen: an den KI-Anbieter, dessen Endpunkt-Adresse und API-Schlüssel du selbst hinterlegst. Du gehst dieses Verhältnis direkt mit dem von dir gewählten Anbieter ein; es gelten dessen Vertrags- und Datenschutzbedingungen. Die Verbindung wird unmittelbar von deinem Gerät zu diesem Endpunkt hergestellt. SeaSparks betreibt für die Cloud-KI keinen eigenen Server, verwendet keinen Standardanbieter und leitet keine Inhalte über eigene Systeme.
- Rechtsgrundlage: Deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du jederzeit durch Deaktivieren der Cloud-KI und, für die Inbox-Zweitprüfung, zusätzlich durch Deaktivieren dieser gesonderten Zustimmung in den Einstellungen widerrufen kannst.
- Kein Zugriff von SeaSparks: Dein API-Schlüssel wird ausschließlich lokal in der macOS-Schlüsselbundverwaltung gespeichert und nicht an SeaSparks übertragen. SeaSparks erhält weder den Schlüssel noch die übermittelten Inhalte.
5.2 Optionales lokales KI-Modell (Download von einer Drittquelle)
Als dritten Weg kannst du optional ein KI-Modell auf dein Gerät laden und die generativen Funktionen vollständig offline betreiben. Diese Funktion ist standardmäßig aus; das Modell ist nicht Teil der App und wird erst auf deine ausdrückliche Auswahl hin geladen.
- Woher: Die App bietet eine feste, von uns geprüfte Auswahl von Modellen an. Die Dateien liegen bei Hugging Face (Hugging Face, Inc., USA) und werden direkt von deinem Gerät dorthin abgerufen – nicht über Server von SeaSparks. Gibst du in den Einstellungen selbst die Adresse eines Modells ein, lädt die App die Datei von dem Anbieter, den du damit wählst; es gelten dessen Bedingungen, und diese Datei ist nicht von uns geprüft.
- Was dabei übermittelt wird: ausschließlich das, was ein Dateiabruf technisch erfordert, insbesondere deine IP-Adresse, der Zeitpunkt und die angeforderte Datei. Es werden keine E-Mail-Inhalte, keine E-Mail-Adressen, keine Betreffzeilen und keine Zugangsdaten übertragen. Ein Nutzerkonto bei Hugging Face ist nicht erforderlich, und die App legt dort keines an.
- Wann: nur nach deinem ausdrücklichen Klick auf „Herunterladen". Ohne diesen Klick nimmt die App zu Hugging Face keine Verbindung auf.
- Danach: Das Modell liegt lokal auf deinem Gerät. Alle damit erzeugten Texte entstehen ausschließlich offline; für die Nutzung des Modells verlassen keine Inhalte dein Gerät. Du kannst das Modell jederzeit in den Einstellungen wieder löschen.
- Rechtsgrundlage: Deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), erteilt durch die Auswahl und den Download; widerrufbar durch Löschen des Modells.
- Drittlandbezug: Hugging Face, Inc. hat seinen Sitz in den USA; der Abruf kann daher eine Übermittlung in ein Drittland darstellen. Siehe Abschnitt 10.
- Lizenzen: Wir bieten ausschließlich Modelle unter freizügigen Lizenzen (Apache-2.0 oder MIT) an. Die jeweilige Lizenz wird dir vor dem Download angezeigt. Modelle, deren Nutzung eine gesonderte Zustimmung beim Anbieter verlangt, bieten wir bewusst nicht an.
6. Wenn du uns kontaktierst
Wenn du uns per E-Mail kontaktierst oder uns freiwillig Diagnoseprotokolle, Screenshots oder sonstige Informationen sendest, verarbeiten wir die von dir übermittelten Daten, um dein Anliegen zu bearbeiten.
Das betrifft insbesondere:
- Kontaktdaten wie Name und E-Mail-Adresse
- Inhalt deiner Nachricht
- freiwillig gesendete technische Informationen oder Log-Dateien
Bitte beachte: Von dir übermittelte Log-Dateien oder Screenshots können je nach Einzelfall auch personenbezogene Daten oder Ausschnitte lokaler Inhalte enthalten, etwa E-Mail-Adressen, Betreffzeilen oder technische Metadaten. Du entscheidest selbst, was du uns sendest.
7. Rechtsgrundlagen
Soweit überhaupt eine Verarbeitung personenbezogener Daten durch SeaSparks stattfindet, stützen wir sie auf folgende Rechtsgrundlagen:
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Bearbeitung eines von dir angeforderten Support- oder Vertragsanliegens erforderlich ist
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, soweit die Verarbeitung unserem berechtigten Interesse an einer funktionsfähigen, sicheren und supportfähigen Software dient
- Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen
Für die rein lokale Verarbeitung auf deinem Gerät empfangen wir grundsätzlich keine Daten.
8. Speicherdauer und Löschung
- Lokale App-Daten bleiben auf deinem Gerät, bis du sie selbst löschst.
- Wenn du ein Konto in der App entfernst, werden der lokale Zwischenspeicher, Einstellungen und zugehörige Schlüsselbund-Einträge auf deinem Gerät entfernt.
- Mit „Alle lokalen Daten löschen“ (in den Einstellungen) entfernst du alles, was SmartInboxPilot auf deinem Mac angelegt hat: die verschlüsselte Datenbank mit allen Zwischenspeichern und gelernten Modellen, heruntergeladene KI-Modelle, Protokolldateien, Einstellungen und die Schlüsselbund-Einträge dieser Installation. Auf deinem Mailserver ändert sich dabei nichts. Nach einer Rückfrage startet die App neu, als wäre sie frisch installiert.
- Beim bloßen Löschen von
SmartInboxPilot.appwerden lokale Daten und Schlüsselbund-Einträge nicht automatisch vollständig entfernt. Wie du SmartInboxPilot restlos entfernst, steht Schritt für Schritt auf der Support-Seite („Wie entferne ich SmartInboxPilot restlos von meinem Mac?"). - Kontakt- und Supportdaten, die du uns aktiv sendest, speichern wir nur so lange, wie es zur Bearbeitung deines Anliegens und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.
9. Deine Rechte
Dir stehen nach der DSGVO grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Außerdem hast du das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren.
Soweit Daten ausschließlich lokal auf deinem Gerät oder bei deinem Mail-Anbieter liegen, können wir dazu in der Regel keine inhaltliche Auskunft erteilen, weil wir diese Daten nicht bei uns speichern. Das gilt nicht für Daten, die du uns aktiv im Rahmen von Support- oder Kontaktanfragen übermittelst.
10. Datenübermittlung in Drittländer
SeaSparks übermittelt im Rahmen des normalen local-first-App-Betriebs keine personenbezogenen Mail-Inhalte in Drittländer.
Allerdings können im Rahmen der von dir genutzten Infrastruktur Drittlandbezüge entstehen:
- bei deinem Mail-Anbieter
- bei Apple
- bei den genannten Autoconfig-, DNS-over-HTTPS- und Microsoft-365-Erkennungsdiensten
- bei E-Mail-Kommunikation mit uns über die jeweiligen Mail-Anbieter
- bei Hugging Face, Inc. (USA), wenn du dich ausdrücklich für den Download eines lokalen KI-Modells entscheidest (Abschnitt 5.2). Übermittelt werden dabei nur die technischen Angaben eines Dateiabrufs (IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Datei) – keine E-Mail-Inhalte und keine Zugangsdaten. Ohne diesen Schritt entsteht hier kein Drittlandbezug.
- bei dem von dir selbst eingerichteten Cloud-KI-Anbieter (Abschnitt 5.1), falls dieser seinen Sitz oder seine Server in einem Drittland hat. Die direkte Verbindung zu diesem Anbieter stellst du mit deinem eigenen API-Schlüssel von deinem Gerät her. SeaSparks wählt weder den Anbieter noch dessen Standort und übermittelt keine Inhalte über eigene Systeme. Informationen über die Verarbeitung und mögliche Drittlandübermittlungen dieses Anbieters findest du in dessen Datenschutzinformationen.
Zur Transparenz: Die in Abschnitt 4 genannten Dienste Mozilla ISPDB, Cloudflare, Google und Microsoft werden von Anbietern mit Sitz in den USA betrieben. Bei der automatischen Server-Erkennung wird dabei nur die Domain deiner E-Mail-Adresse übermittelt, nicht die vollständige E-Mail-Adresse und nicht der Inhalt deiner Nachrichten.
11. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die App oder die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern. Maßgeblich ist die jeweils veröffentlichte Fassung mit Datum.
12. Kontakt
Fragen zum Datenschutz kannst du an privacy@smartinboxpilot.com richten.